Praxisprojekt 2026

Dein Zeitraum

In diesem Projekt steht das Thema “Trauma” im Mittelpunkt. Den Jungen* wird ein geschützter Raum eröffnet, der es ihnen ermöglicht, wieder in Kontakt mit sich selbst und der Natur zu treten. Ziel ist es, sie dabei zu begleiten, ihre individuelle …
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Projektschreibung „Dein Zeitraum“ – Praxisprojekt der LAG Jungenarbeit NRW 2026
 

Kurzfassung 

In diesem Projekt steht das Thema “Trauma” im Mittelpunkt. Den Jungen* wird ein geschützter Raum eröffnet, der es ihnen ermöglicht, wieder in Kontakt mit sich selbst und der Natur zu treten. Ziel ist es, sie dabei zu begleiten, ihre individuelle Ausdrucksform zu entdecken und Worte für ihre traumatischen Erfahrungen zu finden. Durch waldpädagogische Aktivitäten sollen die Jugendlichen bewusst die so genannte „Offline-Welt“ erleben – fernab von Internet und sozialen Medien – und lernen, deren Potenziale kennen. Die Umsetzung ist den Trägern und Organisationen ausdrücklich freigehalten, der Bezug zum “Trauma” sollte indes gegeben sein. 

 

Direkte Zielgruppen oder “Für wen ist das Projekt gedacht”? 

  • Jungen* und junge Männer* in Armutsverhältnissen die Trauma Erfahrungen gemacht haben oder solche, die von anderen Formen sozialer Benachteiligung betroffen sind. 
  • Zielregion: Nordrhein-Westfalen. 

Dauer: 6 bis 12 Wochen. 

 

Indirekte Zielgruppen oder “Was wir suchen”? 

  • Kooperationspartner*innen aus Einrichtungen und Trägern aus der offenen Kinder- und Jugendarbeit, der Jugendhilfe und der Schulsozialarbeit, die das Projekt in ihrer Einrichtung umsetzen und dabei eng mit uns zusammenarbeiten. 

 

Das Problem 

  • Viele traumatisierte Jugendliche haben den Kontakt zu ihren Emotionen verloren oder vermeiden ihn, da Gefühle mit Überforderung, Angst oder Ohnmacht verbunden sind. 
  • Traumatische Erlebnisse lassen sich oft schwer in Worte fassen, wodurch eine Verarbeitung und Kommunikation stark eingeschränkt ist. 
  • Viele Jugendliche sind dauerhaft online, was insbesondere bei traumatisierten jungen Menschen Stress, Vergleichsdruck und emotionale Überforderung verstärken kann. 
  • Traumatisierte Jugendliche haben häufig wenig Vertrauen in ihre Umwelt und kaum Orte, an denen sie sich sicher, gesehen und angenommen fühlen 
  • Trauma kann dazu führen, dass Jugendliche sich ausgeliefert, machtlos oder entfremdet von sich selbst fühlen. 

 

Unsere Lösung 

  • Das Projekt schafft einen geschützten, wertfreien Raum in der Natur, in dem Jugendliche über Sinneswahrnehmungen und kreative Ausdrucksformen behutsam wieder Zugang zu ihren inneren Empfindungen finden können – ohne Leistungsdruck oder Bewertung. 
  • Durch natur- und erlebnispädagogische Methoden werden nonverbale Zugänge (Bewegung, Naturmaterialien, kreative Gestaltung) ermöglicht, die schrittweise dabei helfen, eigene Ausdrucksformen zu entwickeln und schließlich Worte für das Erlebte zu finden. 
  • Die bewusste Erfahrung der „Offline-Welt“ im Wald reduziert Reizüberflutung, fördert Achtsamkeit und Konzentration und ermöglicht eine heilsame Distanz zu sozialen Medien und digitalen Anforderungen. 
  • Der naturnahe Rahmen in Kombination mit pädagogischer Begleitung bietet einen stabilen, verlässlichen Schutzraum, in dem Beziehung, Vertrauen und Selbstwirksamkeit langsam aufgebaut werden können. 
  • Durch waldpädagogische Aktivitäten erleben die Jugendlichen eigene Handlungsmöglichkeiten, Verantwortung und Erfolge unmittelbar. Dies stärkt die Selbstwahrnehmung, das Körpergefühl und das Vertrauen in die eigene Fähigkeit, Einfluss auf das eigene Erleben zu nehmen. 

 

Evaluationsprozess 

  • kleine Umfrage unter den Beteiligten, um deren Feedback zu bekommen. 
  • Auswertung: Die Ergebnisse werden systematisch analysiert und verdichtet, um Rückschlüsse über die Wirkungen und mögliche Verbesserungen zu ziehen. 
  • Transfer und Dissemination: Nach Abschluss der Projektphase wird ein Magazin erstellt, das Good-Practice-Beispiele dokumentiert und öffentlich zugänglich macht. Dieses Magazin dient sowohl der Sichtbarmachung der Projekterfolge als auch der Anregung für andere Einrichtungen. 

 

 Nächste Schritte & Zeitplan 

  • Der konkrete Zeitplan wird nach Rückmeldung der potenziellen Kooperationspartner*innen erstellt. Es ist jedoch erwünscht, dass die Projekte vor den Sommerferien beginnen.  
  • Die einzelnen Schritte sowie ein verbindlicher Zeitrahmen werden transparent kommuniziert, sobald die Rückmeldungen vorliegen. 

 

Mitmachen / Kontakt 

Gabaël Aluc,  

Bildungsreferent der LAG-Jungenarbeit NRW 

gabael.aluc@lagjungenarbeit.de  015156321373 

 

Gefördert von
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